Cardiotraining als Herz-Kreislauf-Training

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Jeder kennt das: in den Wintermonaten ist man durch die Dunkelheit müde und antriebslos. Cardiotraining kann hierbei helfen wieder mit mehr Energie und Elan in den Tag zu starten.

Was ist eigentlich Cardiotraining?

Als Cardiotraining wird ein Ausdauertraining bezeichnet, welches sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirkt. Es hilft, das Fett zu verbrennen sowie die Herzfrequenz bei einer Anstrengung zu senken.

Weitere Vorteile lauten wie folgt:

  • Das Gehirn wird besser durchblutet
  • Das Immunsystem wird gestärkt
  • Die allgemeine Beweglichkeit verbessert sich
  • Gutes Ganzkörpertraining
  • Stressabbau

Beim Cardiotraining kommt es nicht darauf an, was man macht, sondern darauf, ein Training durchzuhalten und sich mit der Zeit zu verbessern. Beispiele für die Sportarten und Sportgeräte sind: Fahrradfahren oder Spinning, Schwimmen, Joggen oder der Crosstrainer. Die Übung sollte aber nicht zur vollkommenden Erschöpfung führen. Möchte man viele Kalorien verbrennen, bieten sich vor allem richtigen Joggen und Spinning an.

Cardiotrainingsplan für Anfaenger

Fahrradfahren als Cardiotraing

Fahrradfahren ist ein gutes Cardiotraining (c) Helene Souza / pixelio.de

Anfänger sollten mit dem Cardiotraining langsam anfangen. Zum einen, damit die Motivation für das nächste Cardiotraining in der Woche bestehen bleibt und zum anderen, damit es zu keinen Verletzungen der Muskeln oder einer Überanstrengung kommt. Eine Pulsuhr kann dabei helfen, zu überprüfen, wie der Körper auf die Anstrengung reagiert. Um herauszufinden, welche Pulsfrequenz nicht überstiegen werden sollte, gibt es online einen Pulsrechner für die Berechnung der optimalen Herzfrequenz. Die Pulsfrequenz bei Anfängern liegt ungefähr zwischen 110 und 120 Frequenzen pro Minute. Für Anfänger reichen oftmals schon 15 Minuten aus. Das Training kann zwischen 5 und 15 Minuten variieren, sodass nicht immer genau die gleiche Zeit trainiert wird. Für eine effektive Leistungssteigerung sollte das Training 2- bis 3-mal in der Woche wiederholt werden. Dabei sind Pausen zwischen diesen Tagen empfehlenswert, damit sich der Körper erholen kann und Erfolge der Fettverbrennung sichtbar werden können.

Cardiotrainingsplan für Fortgeschrittene und Erfahrene

Fortgeschrittene können mit einem gezielten Cardiotraining von 30 Minuten beginnen. Schon nach ein paar Monaten kann man sein Training verlängern und erschweren. Beim Fahrradtrainer kann z. B. der Tretwiderstand verändert werden. Legt man eine Trainingspause von mehreren Wochen ein, ist der Trainingserfolg jedoch wieder verschwunden. Daher sind Durchhaltevermögen und Motivation bei diesem Training sehr wichtig.

Tipps für ein optimales Cardiotraining

Ein weiteres gutes Cardiotraining: längeres Schwimmen

Schwimmen ist gut für das Herz-Kreislauf-System (c) Gregor Fuhr-Boßdorf / pixelio.de

Das Cardiotraining hilft, die Ausdauer zu steigern, Fett zu verbrennen und vor allem bietet es ein gutes Herz-Kreislauf-Training. Zusätzlich ist auch ein Muskeltraining zu empfehlen, damit Muskeln aufgebaut werden, die den Stoffwechsel anregen. Dies sollte jedoch nicht an einem Tag stattfinden, an dem bereits ein Cardiotraining ausgeübt wurde. Hört man während des Cardiotrainings Musik, kann dies unbewusst dazu führen, dass zu schnell oder zu langsam gelaufen wird. Daher sollte man sich über die richtige Musik Gedanken machen. Weiterhin darf man natürlich auch nicht vergessen, genügend zu trinken, da beim Cardiotraining durch den Schweiß viel Wasser verbraucht wird. Vor der eigentlichen Trainingseinheit sollte sich etwas warm gemacht werden, damit die Körpertemperatur langsam ansteigen kann. Weiterhin sollte beachtet werden, dass die Trainingseinheit langsam und nicht abrupt beendet wird. Dadurch können die Temperatur des Körpers sowie der Puls langsam sinken.
Auch wenn es anfangs schwer fällt beim Cardiotraining durchzuhalten, ist es ein guter Ausgleichssport zum Alltag. Mit der Zeit wird die Motivation steigen, länger durchzuhalten und somit wird das Training auch immer mehr Spaß machen.

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