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Multicopter – die Welt der Drohnen

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Outplacement - Entlassung mit positiver Perspektive

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Gibt es eine Photoshop-Alternative?

Wie Otto damals in seinen Werbeslogan-Sketchen blödelte: „An mein Haar kommt nur Quark“, gibt es heutzutage Designer, die den Spruch auf ihre liebste Bildbearbeitungssoftware ummünzen: „Meine Hand steuert nur Photoshop!“. Ganz falsch liegen sie mit dieser Aussage nicht: Hat man sich einmal an den Luxus und den Workflow von Photoshop gewohnt, möchte man das Programm nicht mehr missen. Doch gibt es eine Photoshop Alternative, die es mit dem Platzhirsch aufnehmen kann?

Gimp ist die Photoshop Alternative # 1

photoshop alternative scherenmann

Auch mit einer Photoshop Alternative kann man seine Bilder ansprechend bearbeiten. (c) Silke Kaiser / pixelio.de

Die größte Schwäche von Photoshop war immer der Preis: Als normaler User musste man für die aktuelle Verison über 1000 Euro berappen, als Schüler, Student oder Lehrer konnte man Photoshop schon für 300 Euro bekommen. Im Vergleich zur Photoshop Alternative Gimp, die es kostenlos als Download gibt, ist aber selbst die Education-Version ein happiger Preis.
Vergleicht man als Laie die beiden Bedienfelder der Programme fallen auf den ersten Blick nicht allzu viele Unterschiede auf. Die verstecken sich eher in der Bedienung des Programms:

Verschachtelte MenüsFunktionsupdate 2.8Fehlende Format-Unterstützung

Bedienung der Photoshop Alternative ist vertrackt

Vergleicht man Gimp mit Photoshop fällt immer wieder das Stichwort Usability. Für die Bedienung des Gratis-Programms muss man wesentlich mehr Zeit aufwenden, als beim herkömmlichen Photoshop-Programm, da die einzelnen Bearbeitungsfunktionen oft kompliziert eingestellt werden müssen. In der Praxis wirkt sich das so aus: Die Erstellung einer einfachen Grußkarte in Photoshop dauert rund 60 Sekunden und erfordert 30 Bedienschritte. Möchte man in Gimp dieselbe Karte erstellen, dauert das drei Minuten und 80 Bedienschritte – Zeit, die den meisten professionellen Bildbearbeitern fehlt.

Photoshop Alternative mit regelmäßigem Update

Mit der neuen Version 2.8 liefert Gimp nun endlich eine Automatikfunktion, mit der sich die Farbwerte anpassen lassen: Egal ob helle oder dunkle Bildinhalte – mit einem Schieberegler kann man die Helligkeitswerte leicht nach eigenem Ermessen verändern oder automatisch von Gimp ausrichten lassen. So praktisch sind allerdings nicht alle neuen Werkzeuge der Version 2.8: Das Werkzeug „Perspektive“ beseitigt sogenannte stürzende Linien. Ohne eine Hilfslinie lassen sich die Korrekturen aber nur schwer durchführen.

Gimp unterstützt nicht alle Formate

Natürlich unterstützt die Photoshop Alternative Gimp alle oft verwendeten Bilddateien wie .png oder .jpeg, neue Spiegelreflexkameras speichern ihre Bilder allerdings immer öfter im RAW-Format, sprich die Aufnahme landet unverändert auf der Speicherkarte. Um RAW-Fotos mit Gimp bearbeiten zu können, braucht man ein zusätzliches Plug-In, dass mühevoll gesucht und installiert werden muss.

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Auch eine upgegradete Paint-Version könnte als Photoshop-Ersatz dienen

photoshop alternativen buntstifte im kreis

Auch die Photoshop Alternative paint.NET bietet eine breite Farbpalette. (c) Tomizak / pixelio.de

Neben Gimp existiert noch eine weitere kostenlose Photoshop Alternative: Paint.NET. Die erweiterte Paint-Version entstand aus einer Zusammenarbeit von Studenten der Washington State University und bietet ebenfalls eine breite Palette von Bearbeitungsmöglichkeiten. So finden sich die Grundfunktionen der Photoshop-Software auch in Paint.NET wieder. Sogar die Möglichkeit mit Ebenen zu arbeiten, hat die kostenlose Photoshop Alternative mit an Bord. Doch auch Paint.NET hat mit denselben Problemen wie Gimp zu kämpfen: Viele Funktionen sind etwas umständlicher eingebaut als im teuren Photoshop-Programm.

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Eine echte Photoshop Alternative gibt es nicht

Würde es eine echte Photoshop Alternative, mit der Hobby-Designer als auch Profis rundum zufrieden wären, würde es die teure Software von Adobe wohl nicht mehr geben. Dass sie immer noch existiert, spricht dafür, dass sie etwas hat, was andere Bildbearbeitungsprogramme nicht haben. Im Falle von Gimp und Paint.NET heißt das Alleinstellungsmerkmal: Bedenkt man, dass man mit Photoshop fast alle Arbeitsaufgaben doppelt so schnell erledigen kann, wird deutlich, warum Profis immer noch auf das teure Photoshop setzen. Ein User, der einmal im Monat ein Bild bearbeitet dürfte die Zeitersparnis nicht merken, ein Profi, der jeden Tag mit Photoshop arbeitet, würde ein Programm wie Gimp merklich ausbremsen.
Deshalb die Empfehlung: Bearbeitet man ab und an ein Bild oder hat die nötige Zeit für die verschachtelte Bedienung von Gimp, braucht man kein Photoshop. Für professionelle Anwender gibt es allerdings keine gleichwertige Photoshop Alternative.

Der Überblick

Gimp

paint.NET

Adobe Photoshop

Bedienbarkeit o o +
Einstellungsvielfalt o o +
Workflow o o +
Preis + +
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